Pressestimmen

Rezensionsexemplare Presse

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Ich komme | Emmanuelle Bayamack-Tam

»Wer sie (Bayamack-Tam) liest, wird schnell enthusiastisch: Da ist zum einen die Sprache, poetisch und doch sehr präzise, der sie, wie sie sagt, die Priorität über ihre Figuren einräume. Und dann sind da ihre Charaktere, meistens Frauen, manchmal aber auch Männer, allesamt aus Lebenswelten, die auf die eine oder andere Weise ziemlich garstig sind.«

Julia Amalia Heyer im Spiegel / 07 October 2017

Traumhafte Kindheit | Catherine Millet

Das Buch porträtiert das Kleinbürgertum Mitte des 20. Jahrhunderts, es ist zugleich ein Schlüsseltext für das Verständnis der freimütigen Haltung, mit der sich Catherine Millet tabuisierten Themen nähert. Es macht klar, dass ihr Werk ein Aufklärungsprojekt mit rigorosem Wahrheitsanspruch ist und nicht, wie oft behauptet, Pornografie.

Ingeborg Harms im ZEIT-Magazin (Bezahlschranke) / 05 October 2017

An Liebe stirbt man nicht | Nathalie Azoulai

Auch gelingt es ihr durchaus, dem nach wie vor ungebrochenen Interesse an Racine eine ästhetisch höchst ansprechende Form zu geben, die zugleich imstande ist, biographische Informationen zu vermitteln. (...) Auf diese Weise schreibt Azoulai sich geschickt in das Gedächtnis eines Landes ein, das seine Schriftsteller zumindest retrospektiv tatsächlich wie Könige behandelt und ihnen einen Platz innerhalb seines kulturellen Erbes einräumt, der sich mit demjenigen seiner Herrscher durchaus vergleichen lässt.

Stephanie Bung auf Literaturkritik.de / 04 October 2017

Losfahren | Manal al-Sharif

»In ihrem hochspannenden Buch "Losfahren" schildert die Aktivistin nicht nur ihren Kampf für das Recht der Frauen, Auto zu fahren. Vielmehr zeigt sie anhand ihrer eigenen Biografie die allgemeine Ungleichbehandlung der Frau in diesem salafistisch geprägten Staat auf. Wie Frauen und Männer durch getrennte Eingänge in die Wohnhäuser gehen, wie die Frauen zur Vollverschleierung genötigt werden. Wie Frauen sexuell belästigt und von ihren Männern geschlagen werden. (...) Man kommt beim Lesen von "Losfahren" nicht mehr aus dem Staunen heraus.«

Tobias Wenzel in der »Lesart« im Deutschlandfunk Kultur / 04 October 2017