Breaking News - Das Ende des Journalismus und seine Zukunft

Breaking News - Das Ende des Journalismus und seine Zukunft

Breaking News - Das Ende der Journalismus und seine Zukunft
(Breaking News - The Remaking of Journalism and Why it Matters Now)
Aus dem Englischen übersetzt von Joachim von Zepelin
Klappenbroschur
Etwa 480 Seiten
€ (D) 24.00 I CHF 32.00 (UVP) I € (A) 24.70
ISBN 978-3-906910-66-6
ISBN 978-3-906910-75-8 (E-Book)
Warengruppe 9973
Lieferbar ab Februar 2020

Eine Pflichtlektüre für jeden
Library Journal

20 Jahre lang hat Alan Rusbridger als Chefredakteur den britischen Guardiangeleitet und die Zeitung zum Internet-Pionier und zum wichtigsten englisch-sprachigen Online-Nachrichtenmedium gemacht. Davon erzählt er in Breaking News ebenso lebendig und unterhaltsam wie von einigen seiner weltbewe-genden Scoops: die Aufdeckung amerikanischer Geheimdienstpraktiken durch Edward Snowden, die Veröffentlichungen von Wikileaks oder der Telefonab-hörskandal britischer Boulevardzeitungen.

Doch Alan Rusbridger, der zu den renommiertesten Vertretern seiner Branche gehört, zeigt vor allem, wie fundamental sich die Nachrichtenlandschaft in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat: Mit Klick-Geschwindigkeit werden im Internet bewusste Fälschungen genauso schnell wie geprüfte Informationen verbreitet, und Algorithmen entscheiden darüber, was der Leser auf den Bild-schirm bekommt. Die Glaubwürdigkeit der Nachrichten ist für viele erschüttert, der Einfluss einst mächtiger Medien ist verpufft, ganze Zeitungsketten werden von Branchenfremden übernommen, die häufig eine ganz eigene politische Agenda verfolgen.

Als Ergebnis hat die technologische Revolution einen neuen Herrschaftstyp hervorgebracht, der die Zukunft der Demokratie bedroht. Rusbridger hofft darauf, dass sich der Journalismus neu erfindet, um seiner Rolle wieder gerecht werden zu können – und er ahnt, wie es gelingen könnte.